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MSC CRUISES SAMMELT MEHR ALS 6,5 MILLIONEN EURO SPENDEN FÜR UNICEF

05.04.2017

Die Gäste an Bord von MSC Kreuzfahrten, dem Marktführer in Europa, Südamerika und Südafrika, haben im Rahmen einer Partnerschaft zugunsten von UNICEF – dem Kinderhilfswerk der UN – mehr als 6,5 Millionen Euro gespendet. Die MSC Schwestergesellschaft für das Containergeschäft stellt zudem ihr Logistik-Netzwerk für die Kooperation mit UNICEF zur Verfügung: Mit den Transportkapazitäten von MSC erreichten bereits mehr als zwei Millionen Packungen therapeutischer Fertignahrung (RUTF) Kinder im Südsudan, in Äthiopien, Somalia und Malawi. Zudem hat MSC sechs Container mit über 22.000 dringend benötigten Hilfsgütern für die Hilfsmassnahmen in Malawi geliefert.
 
Pierfrancesco Vago, Executive Chairman von MSC Cruises, erläutert: „Als Familienunternehmen setzen wir uns für das Wohlergehen von Familien weltweit ein. Wir haben dank unserer Gäste einen neuen Meilenstein bei der Spendensammlung für UNICEF erreicht. Mit den grosszügigen Spenden unserer Gäste und der logistischen Unterstützung unserer Cargo-Sparte bringen wir Notrationen überall dorthin, wo sie gebraucht werden – zu unterernährten Kindern in der ganzen Welt. Durch unser globales Netzwerk können wir die lebensrettenden Notrationen auf der ganzen Welt anliefern, wann und wo sie am dringendsten benötigt werden.“
 
Seit 2009 arbeiten MSC und UNICEF zusammen und gründeten gemeinsam die Initiative „Get on Board for Children“, die an Bord der gesamten Flotte zum Spenden für UNICEF aufruft. Mit ihrem Beitrag unterstützen MSC Gäste bedürftige Kinder in Entwicklungs- und Krisenländern. Bisher wurden im Rahmen der Partnerschaft mehr als 6.300 Kinder in Somalia, mehr als 9.400 in Äthiopien und im Südsudan sowie zuletzt mehr als 41.500 Kinder in Malawi mit Notrationen versorgt. Bei langen Dürreperioden, Nahrungsmittelknappheit, Überschwemmungen und stagnierender Wirtschaft ist in diesen Ländern gerade die Lebensmittel-Versorgung bei den Kindern überlebenswichtig. Durch diese langanhaltende Partnerschaft konnten MSC und UNICEF bei der Ernährung von beinahe 67.000 Kindern und Familien seit 2014 helfen. 54.053 Fälle von Unterernährung wurden dieses Jahr allein in Malawi festgestellt. MSC ist in dieser Region das einzige Unternehmen, das UNICEF unterstützt und damit über 40 Prozent der unterernährten Kinder im Land helfen konnte.
 
Die Grosszügigkeit der MSC Kreuzfahrt-Gäste hat darüber hinaus möglich gemacht, über 22.000 Hilfsgüter nach Malawi, eine der ärmsten Regionen der Welt, zu transportieren. Sechs Container mit essentiellen Waren wie Matratzen, Bettwäsche, Fahrrädern, Koch- und Essensutensilien und landwirtschaftlichen Werkzeugen für die Gemeinde sowie Schultafeln, Schreibstifte, Zeichenhefte, Spielzeuge und Puppen für Kinder werden diesen Monat mit MSC Cargo in Malawi eintreffen.
 
Pierfrancesco Vago weiter: „Vergangenes Jahr habe ich das UNICEF-Camp in Malawi besucht und dort persönlich erfahren dürfen, dass unsere Hilfe vor Ort ankommt und wie wichtig diese Unterstützung für die Kinder und Familien ist. Dieser Besuch hat mir nochmals verdeutlicht, wie wichtig unsere Kooperation mit UNICEF ist, und wie sehr mir die Partnerschaft am Herzen liegt."
 
MSC fokussiert Unterstützung auf Malawi
 
Elisabeth Müller, Geschäftsführerin von UNICEF Schweiz, erklärte: „Nach einer langen Dürreperiode 2014 wurde Malawi 2015 von starken Überschwemmungen und Stürmen heimgesucht. Diese extremen Wetterbedingungen, in Kombination mit den stärksten El Niño Auswirkungen seit 50 Jahren, wirkten sich verheerend auf die Schwächsten der Gesellschaft, die Kinder, aus. Die Zerstörung von Ernten, Häusern und Herden führte zu der schlimmsten Lebensmittelkrise seit 10 Jahren.“
 
„Insgesamt benötigen 6,5 Millionen Menschen, darunter 3,5 Millionen Kinder, Unterstützung. Die Ernährungssituation von Kindern unter fünf Jahren ist in Malawi bereits kritisch. Aufgrund der Lebensmittelknappheit besteht das Risiko einer weiteren Verschlechterung. Akute und schwere Unterernährung ist die schlimmste Form der Mangelernährung – in Malawi betrifft dies 100.000 Kinder. Gerade die Kinder unter zwei Jahren haben aufgrund von Unterernährung ein erhöhtes Sterberisiko“ ergänzt Müller.
 
In 15 Regionen führt UNICEF Untersuchungen zur Unterernährung bei Kindern unter fünf Jahren durch und kann damit 100 Prozent des Landes abdecken. Die Präsenz der Untersuchungen soll vor Ort das Bewusstsein für die Anzeichen von Unterernährung schärfen. Die Initiative ist eine Erweiterung des 2014er Programms, das schwere Unterernährung mit Notrationen behandelte.